Fotografieren: Ein unstrukturierter Kurs - Teil 1: Die Kamera

Ich werde oft gefragt, ob ich auch Fotografiekurse anbiete. Bisher habe ich dies nicht getan, aber es reizt mich durchaus.

Aus diesem Anlass werde ich über die nächsten Wochen hier auf meinem Blog einen kurzen, unstruktierten Kurs posten, bei dem ich verschiedene Themen ansprechen werde und, wenn sinnvoll, anhand eines Fotos einzelne Tipps aufzeigen werde - einfach kleine Dinge, die ein Bild besser machen können. Über Kommentare und Feedback freue ich mich immer.

Das heutige Thema: Die Kamera (und Kameraobjektive)

Bevor ich in zukünftigen Blog Posts ins Detail gehe was das eigentliche Fotografieren angeht, möchte ich zunächst ein paar Worte zur Kamera sagen. Allgemein glaubt man, die Kamera (und das Objektiv) machen die Bilder - d.h., je besser die Kamera, desto besser automatisch die Bilder, die man aufnimmt. Dies ist aber schlicht und ergreifend nicht wahr.

Es stimmt natürlich, dass bessere Kameras und bessere Objektive Dinge ermöglichen, die mit einer sehr einfachen Kamera  nicht möglich sind, z.B. Subjekte vom Hintergrund freistellen bzw. den Hintergrund schön unscharf machen,  bei gleichbleibender Bildqualität stark heranzoomen, bei wenig Licht ohne Blitz fotografieren, Bildqualität erreichen, die für großformatige Ausdrucke geeignet ist, usw.

Aber auch mit den einfachsten Kameras, z.B. Smartphone-Kameras, kann man gute Bilder machen, denn ein gutes Bild ist im Endeffekt ein Bild das den Betrachter anspricht - meiner Meinung nach jedenfalls.

Also: nicht vom Fotografieren abhalten lassen nur weil man nicht die beste und teuerste Kamera hat!