Fotografieren: Ein unstrukturierter Kurs - Teil 1a: Nochmal die Kamera

Heute geht es weiter mit dem unstrukturierten Fotokurs, den ich über die nächsten Wochen hier auf meinem Blog posten werde.

Das Thema heute: Noch einmal die Kamera

Dieses Thema steht ja doch am Anfang allen Fotografierens: Ohne Kamera, kein Foto ;-). Ich hatte ja in Teil 1 des unstrukturierten Fotokurses bereits gesagt, dass die Kamera zwar natürlich notwendig ist zum Fotografieren, man sich aber nicht zuviel Stress darüber machen sollte, wie teuer oder "gut" die Kamera ist, oder was man mit ihr alles machen kann.

Letzteres bezieht sich primär auf die Kameraeinstellungsmöglichkeiten. Natürlich kann man die Einstellungen der Kamera dazu verwenden bestimmte Effekte zu erzielen, schwierige Lichtverhältnisse zu meistern, usw. Aber zunächst geht es darum, überhaupt zu fotografieren, und oft hört es damit schon auf bevor es angefangen hat, weil man entweder von den vielen möglichen Kameraeinstellungen eingeschüchtert ist, oder die Kamera keine großartigen Einstellungen zulässt, und man denkt: ohne die oder das komplette Verständnis darüber geht's nicht!

Aber schon durch Wissen über Dinge wie Licht, Blickwinkel/Perspektive, Platzierung des wichtigsten Objekts im Bild, Linien in der Umgebung, und - bei der Menschenfotografie - was man tun kann, um Menschen vor der Kamera zum entspannen zu bringen, usw. kann man die Qualität seiner Fotos deutlich verbessern!  Auf Kamereinstellungen werde ich zwar auch zu einem gewissen Grad eingehen, aber immer im Kontext der Art des Bildes das aufgenommen werden soll bzw. des Aspekts der Fotografie der gerade besprochen wird, und dann so, dass man die Angaben leicht verstehen kann und sie mit den meisten Kameras machbar sind.

Diesen Kurs kann man daher größtenteils mit jeder Art von Kamera nachvollziehen, egal ob Smartphone oder DSLR, und man kann beruhigt schlafen gehen ;-): der Kurs wird sich auf das Wesentliche konzentrieren - das Objekt des Fotos!